Kita ABC
Abbuchung
Die Elternbeiträge sowie die Verpflegungspauschale (bzw. die Nutzungspauschale – nur im Zwergenstübchen) werden per Einzugsermächtigung jeweils am 10. eines Monats vom Konto der Eltern eingezogen. Die Ermächtigung zum Einzug ist Bestandteil der Aufnahmebedingungen.
Abholung / Abholberechtigte
Wir bitten Sie, sich an die Öffnungszeiten zu halten. Niemand wartet gerne, auch Ihr Kind nicht.
Melden Sie bitte Ihr Kind bei einer Fachkraft ab, bevor Sie das Kita-Gelände verlassen.
Abholberechtigt sind nur Personensorgeberechtigte eines Kindes. Andere Personen können
Ihr Kind nur mit einer schriftlichen Erlaubnis und Bevollmächtigung von Ihnen abholen. Im Fragebogen zur Aufnahme des Kindes konnten Sie abholberechtigte Personen festlegen. Sollten sich im Laufe des Kita-Jahres die abholberechtigten Personen ändern, können Sie die Änderungen schriftlich bei der Leitung einreichen.
Einmalige Abholberechtigungen können schriftlich in der Gruppe hinterlegt werden oder mündlich mitgeteilt werden. Kinder unter 10 Jahren sind auf keinen Fall abholberechtigt.
Abmeldung
Um den Tag besser planen zu können, bitten wir Sie darum, Ihr Kind rechtzeitig telefonisch oder per Mail abzumelden. Bitte informieren Sie uns über den Grund der Abmeldung (Krankheit, Urlaub etc.). Das Mittagessen muss spätestens bis 7 Uhr in der Kitafino-App (wenn im Kinderhaus vorhanden) abgemeldet werden, sonst wird es berechnet.
Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten
Damit wir in Notsituationen richtig handeln können, informieren Sie uns über alle relevanten Unverträglichkeiten. Am besten tragen Sie die Unverträglichkeiten und Allergien direkt bei der Aufnahme Ihres Kindes im Fragebogen ein. Informieren Sie uns rechtzeitig, sollte sich bei Ihrem Kind dahingehend etwas ändern. Sollte Ihr Kind ein Notfallmedikament benötigen, informieren Sie uns bitte umgehend. Weiteres unter dem Punkt Medikamente.
Ankommen und Aufsichtspflicht
Bitte bringen Sie Ihr Kind rechtzeitig in die Einrichtung. Die genauen Anfangszeiten variieren von Gruppe zu Gruppe und von Einrichtung zu Einrichtung. Informieren Sie sich bitte beim pädagogischen Fachpersonal.
Wir freuen uns über einen kleinen Austausch an der Tür, um alles Wissenswerte für den Tag zu erfahren. Unsere Aufsichtspflicht beginnt dann, wenn Ihr Kind im Kinderhaus angekommen ist und Sie sich davon überzeugt haben, dass die Fachkräfte die Ankunft Ihres Kindes wahrgenommen bzw. es begrüßt haben. Unsere Aufsichtspflicht endet, wenn Sie Ihr Kind wieder abgeholt haben und eine Fachkraft es bewusst an Sie übergeben hat. Bei Veranstaltungen, Feiern und Festen, an denen Sie als Eltern teilnehmen, liegt die
Aufsichtspflicht bei Ihnen.
Anmeldung
Die unverbindliche Anmeldung für unsere Kita erfolgt bequem über das Kita-Portal Schleswig-Holstein. Den entsprechenden Link sowie unsere Aufnahmekriterien finden Sie auf unserer Internetseite im Bereich Anmeldung. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Seite – wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Kind kennenzulernen!
AnsprechpartnerInnen
Das Team rund um die Montessori Nord gGmbH ist vielseitig kompetent und zu fast jedem pädagogischen Thema finden sich Mitarbeitende mit besonderer Expertise. Bei Bedarf binden wir unsere erfahrenen Fachleute aus der Inklusionsabteilung mit ein. In erster Linie sind für den pädagogischen Alltag die pädagogischen Fachkräfte vor Ort in den Gruppen zuständig. Für alle organisatorischen Fragen wenden Sie sich am besten an die Einrichtungsleitungen.
Ärtzliche Bescheinigungen
Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut sollten alle Kinder möglichst früh einen vollständigen Impfschutz gegen einige
Infektionskrankheiten haben, die schwer verlaufen können. Der aktuelle Impfkalender gibt eine Übersicht aller empfohlenen Impfungen. Einige Infektionskrankheiten sind für Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährlich. Damit Erreger keine Chance haben, eine Krankheit auszulösen, ist es wichtig, mit dem Aufbau des Impfschutzes (Grundimmunisierung) frühzeitig, unmittelbar nach Ende des zweiten Lebensmonats, entsprechend den STIKO-Empfehlungen und ohne Verzögerung zu beginnen sowie diesen zeitgerecht (spätestens zum Ende des zweiten Lebensjahres) abzuschließen.
Seit dem Jahr 2020 ist die Impfung gegen Masern verpflichtend für die Aufnahme in eine Kindertageseinrichtung. Kinder, die jünger als zwei Jahre sind, müssen mindestens eine Masernschutzimpfung (oder eine Immunität gegen Masern) nachweisen und können dann aufgenommen werden. Kinder unter einem Jahr können ohne Nachweis aufgenommen werden, müssen allerdings zum entsprechenden Zeitpunkt die Impfung nachweisen.
Zur Impfung wenden Sie sich an Ihre Kinder- und Jugendarztpraxis.
Die Impfberatung ist Pflicht, wenn Ihr Kind bei uns aufgenommen werden soll. Das ergibt sich aus § 34 Abs.10a des Infektionsschutzgesetzes. Dort heißt es:
„Bei der Erstaufnahme in eine Kindertageseinrichtung haben die Personensorgeberechtigten gegenüber dieser einen schriftlichen Nachweis darüber zu erbringen, dass zeitnah vor der Aufnahme eine ärztliche Beratung in Bezug auf einen vollständigen, altersgemäßen, nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission ausreichenden Impfschutz des Kindes erfolgt ist.“
Attest
Um das Kinderhaus nach bestimmten Infektionskrankheiten, Verletzungen oder gesundheitlichen Einschränkungen wieder besuchen zu dürfen, ist in einigen Fällen ein Attest oder eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Arzt notwendig. Sprechen Sie gerne die Leitung an, ob dieser Fall bei der Erkrankung Ihres Kindes eintritt. Sollten hierfür Kosten entstehen, müssen diese selbst getragen werden.
Aufnahmegespräch
Das Aufnahmegespräch legt den Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Familie und den pädagogischen Fachkräften. Das Gespräch wird von dem pädagogischen Fachpersonal aus der zukünftigen Gruppe oder der Leitung durchgeführt. Es dient dem gegenseitigen Kennenlernen von Familien und pädagogischen Fachkräften, dem Aufbau von Vertrauen und dem Abbau von Ängsten.
Im Gespräch werden die Interessen Ihres Kindes besprochen, Fragen geklärt, der Tagesablauf in der Kita vorgestellt, die Räumlichkeiten besichtigt sowie die Eingewöhnung und Termine kommuniziert. Die Kita in Gudow bietet zusätzlich zum Gespräch eine Schnupperstunde an, in der viele Fragen geklärt werden können.
Aufnahmekriterien
Unsere Aufnahmekriterien finden Sie hier.
Ausbildung
Wir bilden gerne aus! Wer bei der Montessori Nord gGmbH seine Ausbildung absolviert, trifft auf ein motiviertes und qualifiziertes Team. In den Einrichtungen gibt es mindestens eine Fachkraft mit der Zusatzausbildung Praxisanleitung sowie eine übergeordnete Bereichsleitung für den Fachbereich Ausbildung. Es finden monatliche Ausbildungstage statt, an denen sich die Auszubildenen treffen und pädagogische Themen vertiefen können. In unseren Einrichtungen bieten wir verschiedene Ausbildungszweige an und freuen uns immer über den frischen Wind, den neue Mitarbeitende in die Einrichtungen wehen. Weitere Infos finden Sie auf unser Internetseite unter dem Punkt Ausbildung.
Ausflüge
Aktionen außerhalb der Kinderhäuser gehören für uns zum Alltag. Damit möchten wir gezielt und bewusst Erfahrungsfelder außerhalb der Einrichtung schaffen. Anfang des Kita-Jahres erstellt jede Einrichtung eine Jahresübersicht mit allen Ausflügen. Tragen Sie sich die Daten rechtzeitig in den Kalender ein, um immer vorbereitet zu sein. Über kurzfristig Ausflüge informiert Sie ein Aushang vor der jeweiligen Gruppe.
Beitragsermäßigungen
Bei entsprechenden Voraussetzungen ist eine Ermäßigung möglich. Auf unserer Webseite unter Infos – Ermäßigungen finden Sie entsprechende Merkblätter und Antragsformulare. Bitte fragen Sie hierzu auch bei uns nach. Zusätzlich gibt es unter bestimmten Voraussetzungen eine Ermäßigung für Kita-Kinder, wenn ältere Geschwisterkinder in der OGS betreut werden. Im Kreis Herzogtum Lauenburg beträgt diese 12,5% und im Kreis Ostholstein 50%.
Geschwister erhalten im Kreis Herzogtum Lauenburg automatisch eine Ermäßigung um 50% für das zweite Kind und 100% für das dritte Kind. Im Kreis Ostholstein muss dafür ein Antrag gestellt werden.
Beobachtung
„Hilf mir, es selbst zu tun“ – dieser bekannte Montessori-Satz beschreibt, wie wir Kinder begleiten möchten: mit Vertrauen, Geduld und echtem Interesse an ihrem Tun. Doch um einem Kind wirklich helfen zu können, müssen wir es zuerst sehen – aufmerksam, ohne zu bewerten.
Beobachten heißt: Verstehen lernen
In unseren Häusern beobachten Fachkräfte täglich mit großer Achtsamkeit:
- Wie greift ein Kind nach einem Material?
- Welche Aufgaben sucht es sich immer wieder?
- Wie reagiert es auf Herausforderungen?
Diese Beobachtungen geben uns wertvolle Hinweise darauf, wo das Kind gerade in seiner Entwicklung steht. Statt sofort einzugreifen oder zu beurteilen („Das macht es richtig“ oder „Das klappt noch nicht“), nehmen wir wahr, was geschieht – neutral, offen und respektvoll. Wenn Kinder erleben, dass Erwachsene ihnen einfach zusehen, ohne ständig zu kommentieren oder zu bewerten, fühlen sie sich angenommen.
Sie dürfen Fehler machen, ausprobieren, sich korrigieren – in ihrem eigenen Tempo.
Und wir Erwachsenen lernen, dass Entwicklung kein Wettbewerb ist, sondern ein individueller Weg. In der täglichen Arbeit bedeutet das:
- Pädagogen führen Beobachtungsprotokolle, keine Leistungstabellen.
- Sie erkennen sensible Phasen und passen das Materialangebot an.
- Sie greifen nur ein, wenn Unterstützung wirklich gebraucht wird.
Beratung
Sollten Sie Fragen oder Unsicherheiten rund um die Erziehung, die Entwicklung Ihres Kindes oder zu familiären Themen haben, sprechen Sie uns jederzeit gern an. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen und suchen gemeinsam mit Ihnen nach passenden Lösungen.
Unser Team besteht aus geschultem pädagogischem Fachpersonal und wird zusätzlich durch interne Fachberatung unterstützt. So können wir Sie kompetent begleiten und bei Bedarf gezielt helfen. Wenn gewünscht oder erforderlich, unterstützen wir Sie auch dabei, den Kontakt zu externen Beratungsstellen oder weiteren Fachstellen herzustellen. Sie sind mit Ihren Fragen nicht allein – wir begleiten Sie gerne.
Beschwerdemanagement
Bei Beschwerden sind die pädagogischen Fachkräfte erste Ansprechpersonen. Die gewählte Elternvertretung kann ebenfalls vermittelnd tätig werden. Wenn Ihr Anliegen auf diesen Wegen nicht ausreichend geklärt werden kann, wenden Sie sich bitte an die Leitung. Kann Ihr Anliegen nicht innerhalb der Einrichtung geklärt werden, kümmern sich die pädagogische Leitung und die Fachberatung darum.
Beteiligung und Beschwerden der Kinder
Kinder haben das Recht, sich in persönlichen Angelegenheiten zu beschweren sowie angehört und ernst genommen zu werden. Das Gesetz verpflichtet alle Kindertageseinrichtungen, Verfahren zur Beteiligung und zur Beschwerde von Kindern zu entwickeln und umzusetzen. Damit geben wir jedem Kind die Möglichkeit, seine Rechte wahrzunehmen, sich an den Abläufen in der Einrichtung zu beteiligen und darauf aufmerksam zu machen, wenn ihm in der Kita etwas nicht guttut.
Betreuungszeiten
Die Betreuungszeiten variieren von Haus zu Haus; bitte informieren Sie sich über unsere Internetseite unter dem Punkt Kitas über die genauen Öffnungszeiten Ihrer Einrichtung.
Bettwäsche
Für Kinder, die bei uns einen Mittagsschlaf halten, wird in einigen Häusern Bettwäsche von der Einrichtung bereitgestellt. Diese wird in der Regel einmal im Monat zum Waschen mit nach Hause gegeben. In anderen Häusern bringen die Eltern die Bettwäsche selbst mit und wieder in anderen Häusern kümmern sich die Eltern eigenständig um den regelmäßigen Wechsel und das Waschen. Informieren Sie sich in Ihrer Einrichtung, wie es dort gehandhabt wird. Sollte Ihr Kind beim Schlafen lieber einen Schlafsack nutzen, bringen Sie diesen bitte von zu Hause mit. Denken Sie daran, die frisch gewaschene Bettwäsche zeitnah wieder in das Kinderhaus zurückzubringen.
Bewegung
All unsere Einrichtungen verfügen über ein geräumiges Außengelände mit verschiedenen Kletter- und Wahrnehmungsangeboten. Kinder können ihr Bedürfnis nach Bewegung bei uns ausleben, indem sie laufen, klettern, springen, draußen herumtollen und so ihre eigenen körperlichen Fähigkeiten austesten. Bewegung findet überall statt.
Bildung & Teilhabe – Ermäßigung Mittagessen/Ausflüge
Unter bestimmten Voraussetzungen können Leistungen aus dem Bildungspaket in Anspruch genommen werden. Dafür ist ein entsprechender Bedarfsermittlungsbogen auszufüllen, den man auf unserer Seite unter Infos – Ermäßigungen findet.
Bildungs- und Erziehungsauftrag
Unser Bildungsauftrag wird durch das Kindertagesstättengesetz (KitaG) des Landes Schleswig-Holstein festgelegt. Dieses Gesetz dient als Leitfaden für unsere pädagogische Arbeit. Wichtige Punkte hieraus sind:
- Stärkung der Persönlichkeit
- Einführung in sozial verantwortliches Handeln
- Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die eine eigenständige Lebensbewältigung im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten erlauben
- Förderung der Erlebnisfähigkeit, Kreativität und Fantasie
- Pflege des natürlichen Wissensdrangs und der Freude am Lernen
- Integration und Gleichberechtigung
Das Ziel unserer Bildung und Erziehung sind Kinder, die ein erfülltes und glückliches Leben in Frieden mit sich selbst und ihren Mitmenschen leben und die mit ihren Möglichkeiten Verantwortung für die Welt zeigen. Wir möchten den Grundstein für die motorischen, emotionalen, praktischen, kreativen und sozial-geistigen Kompetenzen der Kinder legen und damit die Entfaltung der gesamten Persönlichkeit fördern. Dies gelingt uns durch die Freiarbeit, die vorbereitete Umgebung, themenbezogene Projekte, Übungen der Stille, Gesprächskreise, Ausflüge sowie im freien Spiel/Rollenspiel.
Brandschutz
Selbstverständlich haben alle unsere Einrichtungen ein Brandschutzkonzept. Rauchmelder und Feuerlöscher sowie alle elektrischen Geräte werden von Fachfirmen in den vorgeschriebenen Abständen geprüft. Regelmäßige Brandschutzübungen mit den Kindern runden das Konzept ab.
Chancengleichheit
Wir möchten jedem Kind – unabhängig von seiner Herkunft, seinem Geschlecht, seiner kulturellen und ethnischen Zugehörigkeit sowie dem sozialen Status seiner Familie – eine optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten, damit es bei uns im Kita-Alltag all seine Potenziale entfalten kann.
Chaos
Selbstständiges Tun hinterlässt oftmals den Eindruck von Chaos im Flur und in der Gruppe – das gehört zur Selbstorganisation Ihres Kindes dazu und ergibt bei genauerer Betrachtung meistens einen Sinn.
Datenschutz
Neben einem externen Datenschutzbeauftragten haben wir ein umfangreiches Datenschutz- und IT-Konzept. Wir investieren viel in Datensicherheit. Ein externer IT-Dienstleister aus Lübeck überwacht mit modernster Technologie unsere IT. Unsere Mitarbeitenden werden regelmäßig in diesem Bereich geschult und sensibilisiert.
Dokumentation
Unsere pädagogischen Fachkräfte dokumentieren die Bildungs- und Entwicklungsthemen Ihres Kindes. Die Dokumentation enthält besondere Bildungs- und Entwicklungsmomente, Entwicklungsschritte, Erlebnisse und Interessen Ihres Kindes in Form von Fotos, Bildern und Texten. Grundlage der Dokumentation sind die Beobachtungen im pädagogischen Alltag.
DolmetscherInnen
Sollte eine sprachliche Barriere bestehen, können wir für Entwicklungsgespräche auf Dolmetscher zurückgreifen. Bitte sehen Sie davon ab, Familienangehörige als Dolmetscher mitzubringen.
Draußen
Wir gehen täglich mit den Kindern am Vor- und Nachmittag nach draußen, auch bei Regen. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind immer dem Wetter entsprechende Kleidung und Schuhe im Kinderhaus hat.
Eingewöhnung
Mit Eingewöhnung sind die ersten Tage und Wochen Ihres Kindes in unserer Kita gemeint.
Für viele Kinder ist der Eintritt in die Kita/Krippe die erste Ablösung von den Eltern. Damit
dieser Lebensabschnitt von Ihrem Kind positiv erlebt wird, ist eine langsame und individuelle
Eingewöhnung wichtig. Ihr Kind wird neue Wege gehen, neue Räume erobern, sich mit unbekannten Tagesabläufen und Gewohnheiten vertraut machen, viele neue Kinder kennenlernen und zunächst noch fremden Erwachsenen begegnen.
Für Ihr Kind sind diese vielen Schritte gleichzeitig bedeutsame Ereignisse. Es wird aufgeregt, neugierig, unsicher und vielleicht auch etwas ängstlich sein. Damit Ihr Kind diesen Anfang behutsam und erfolgreich erleben und sich in unserer Einrichtung wohlfühlen kann, braucht es Begleitung, Orientierung, einfühlsamen Schutz und Vertrauen durch uns Erwachsene. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir Ihrem Kind den Start in der Kita erleichtern.
Je nach den Bedürfnissen Ihres Kindes kann die Eingewöhnung von zwei bis zu vier Wochen dauern. Die pädagogischen Fachkräfte passen den Prozess und die Betreuungszeit schrittweise an die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes an. Sie oder eine Ihnen vertraute Person begleiten die Eingewöhnung Ihres Kindes. Bitte planen Sie genügend Zeit ein, um diesen Übergang erfolgreich zu gestalten.
Elternabend
Für Ihr Kind ist es wichtig, dass Sie als Sorgeberechtigte/r und die pädagogischen Fachkräfte vertrauensvoll zusammenarbeiten und sich gegenseitig informieren. Bei Elternabenden werden Themen rund um das Jahr sowie pädagogische Inhalte besprochen. Sie finden entweder für die gesamte Einrichtung oder in den Kitagruppen statt. In der Regel finden zwei Elternabende im Jahr statt: einer zu Beginn des Kita-Jahres und einer in der Mitte. Darüber hinaus können Themenabende stattfinden, die von externen Beratungsstellen durchgeführt werden.
Elternbefragungen/ Evaluation
Einmal im Jahr findet in allen Kinderhäusern eine anonyme Elternbefragung statt. Die Eltern bekommen hierbei die Möglichkeit, Meinungen, Wünsche und Anregungen zu äußern. Wir gewinnen Kenntnisse über die Zufriedenheiten und Unzufriedenheiten und planen – wo nötig – den Verbesserungsprozess. Die Auswertung dieser Befragung wird mit den Elternvertretern besprochen, als Aushang allen Eltern zugänglich gemacht und auf den Elternabenden kommuniziert.
Elternbeiträge
Die Höhe unserer Elternbeiträge finden Sie hier.
Elternvertretung
Auf dem ersten Elternabend im Kita-Jahr findet die Wahl der Elternvertreter/innen statt. Jede Gruppe benötigt zwei Elternvertreter/innen; diese sind Ansprechpartner für Eltern und das Fachpersonal und sollen als Bindeglied fungieren. Die Elternvertreter werden zu regelmäßigen Treffen mit der Leitung eingeladen. So bekommen sie einen Einblick in die Arbeit und können Einfluss auf bestimmte Themen nehmen.
Elternzusammenarbeit
Eine vielseitige und intensive Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. Im Vordergrund steht das einzelne Kind mit seinen Stärken, Bedürfnissen und seiner individuellen Lebenssituation. Der Austausch zwischen Eltern und Fachpersonal ermöglicht einen umfassenden und stärkenorientierten Blick auf das Kind. Ein individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse der einzelnen Familien ist uns wichtig.
Entwicklungsgespräche
Wir bieten den Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, 1 x im Kita-Jahr Entwicklungsgespräche über ihr Kind in Anspruch zu nehmen. Sie werden dazu von der Bezugserzieherin eingeladen. Darin wird die allgemeine Entwicklung des Kindes in der Kindertagesstätte thematisiert und den Eltern ein Rahmen geboten, Probleme, Auffälligkeiten oder ähnliches anzusprechen. Ein zusätzliches Gespräch findet nach der Eingewöhnung, dem Übergang in eine andere Gruppe oder dem Übergang in die Schule statt. Sollte darüber hinaus Gesprächsbedarf bestehen, sind wir immer ansprechbar.
Erreichbarkeit
Sie erreichen unser Fachpersonal vor Ort per Telefon oder per Mail. Die Telefonnummern und Mail-Adressen finden Sie auf unser Internetseite unter dem Punkt Kitas. Bei rechtlichen Fragen, Anmerkungen oder Kritik wenden Sie sich bitte an sekreteriat@montessori-nord.de
Erste Hilfe
Alle Fachkräfte nehmen regelmäßig an einer Erste-Hilfe-Schulung teil, um im Notfall sicher handeln zu können.
Essen
Eine ausgewogene Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Entwicklung
Ihres Kindes und spielt daher in allen Einrichtungen eine bedeutende Rolle. Die pädagogischen Fachkräfte gestalten die Mahlzeiten gemeinsam mit den Kindern und sorgen für eine kommunikative und achtsame Atmosphäre am Tisch. Unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten sowie ethnische und religiöse Hintergründe der Kinder und ihrer Familien werden bestmöglich berücksichtigt. Bitte teilen Sie Ihrer Einrichtung deshalb bei der Aufnahme Ihres Kindes mit, welche Erwartungen Sie haben. Gleiches gilt im Fall von Allergien und Unverträglichkeiten Ihres Kindes.
Unser Frühstück bekommen die Kinderhäuser in Mölln, Ratzeburg und Groß Sarau vom Lämmerhof und das Mittagessen von Grönau Catering. Weitere Infos unter: https://www.laemmerhof.de/ und http://www.groenaucatering.de/
Fachberatung
Alle Einrichtungen werden durch eine Fachberatung unterstützt. Sie begleitet die pädagogischen Fachkräfte und bietet durch professionelle Beratungsangebote Hilfe zur Selbsthilfe. Unsere Fachberatungen unterstützen die Teams bei der Weiterentwicklung des pädagogischen Profils, der Alltagsgestaltung sowie hinsichtlich einrichtungsspezifischer Fragestellungen und in konzeptionellen Angelegenheiten.
Feste
Feiern macht Freude. Deshalb laden wir Sie regelmäßig zu verschiedenen Festen ein, wie z.B. Sommerfest, St. Martin oder Weihnachtsfeiern. Bei den Festen und Feiern tragen Sie als Eltern die Aufsichtspflicht für Ihr Kind.
Fluchtwege
Alle Fluchtwege in den Einrichtungen sind ordnungsgemäß gekennzeichnet und können im Notfall benutzt werden.
Fotograf
Einmal im Jahr besucht uns ein Fotograf und macht Einzel- sowie Gruppenfotos. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
In Gudow und im Mauseloch organisieren die Elternvertreter den Fotografen und den Fototermin.
Fotos & Videos
Nur das Fachpersonal darf zu Dokumentationszwecken Fotos oder Videos von den Kindern machen und auch nur dann, wenn dies bei der Anmeldung auf dem Fragebogen mit ja angekreuzt wurde.
Alle anderen Personen dürfen auf dem Kita-Gelände bei Festen, Feiern oder Ausflügen von den Kindern KEINE Fotos oder Videos machen.
Fortbildung
Wir legen viel Wert auf gut ausgebildetes pädagogisches Fachpersonal. Bei der Fortbildung unterscheiden wir zwischen gesetzlich verbindliche Fnortbildungspflichten (wie z.B. regelmäßige Erste-Hilfe-Schulungen, Fortbildung im Bereich Kinderschutz und anderen Themen. Für Pflichtfortbildungen übernehmen wir die Kosten komplett. Für freiwillige Fortbildung nach Interessenschwerpunkten bilden wir Budgets.
Ferner unterstützen wir Mitarbeitende bei einer zusätzlichen Montessori-Ausbildung und bieten in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Pütz aus Hamburg entsprechende Kurse an.
Innerhalb mehrerer Fachgruppen (Kinderschutz, Ausbildung, Mitarbeiterinteressen, Leitungsaufgaben, Verwaltung) tauschen wir uns regelmäßig fachlich aus und fordern und fördern uns so gegenseitig. Supervisionen werden nach Bedarf angeboten. Allerdings setzen wir auch auf unsere eigene fachliche Kompetenz und nutzen Ressourcen diesbezüglich erfolgreich.
Fremdsprachen
Unsere Kitas sind ein Ort sprachlicher Vielfalt. Viele Kinder wachsen mehrsprachig auf oder kommen mit einer anderen Familiensprache zu uns. Wir sehen darin eine große Bereicherung. Die Kinder können Wörter, Lieder oder Traditionen aus ihrer Herkunftssprache vorstellen und lernen gleichzeitig von anderen. Wir unterstützen Mehrsprachigkeit und achten darauf, dass jedes Kind sich mit seiner Sprache und Kultur willkommen fühlt.
Wenn Sorgeberechtigte bei Elterngesprächen Hilfe beim Verstehen oder Formulieren benötigen, bieten wir gerne Hilfe an. Mitarbeiter mit entsprechenden Sprachkenntnissen oder externe Fachkräfte werden bei Bedarf als Dolmetscher hinzugezogen. So stellen wir sicher, dass alle Informationen klar und verständlich sind.
Frühförderung
Die Frühförderung ist eine Leistung für Kinder im Alter zwischen 0 und 6 Jahren, mit dem Ziel, Entwicklungsverzögerungen zu erkennen und individuell und bestmöglich zu fördern.
In der Frühförderung gibt es medizinische, psychologische, pädagogische und soziale Hilfen, z.B. Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie. Es ist möglich, dass die Fachkräfte der Frühförderung in die Kita kommen, um das Kind parallel zum Kita-Alltag noch spezifischer und individueller unterstützen und fördern zu können.
Frühstück
Zum gesunden Start in den Tag gehören neben saisonalem Obst bei uns Gemüse und Vollkornprodukte sowie Käse, Eier, Milch und Tee. Die Kinder bereiten mit uns je nach Alter und Fähigkeiten den Frühstückstisch vor. Das beginnt beim Schneiden der Äpfel, geht über das Schälen der Möhren, das Decken des Tisches und endet mit dem Abwasch.
Das offene Frühstück findet während der Freiarbeitsphase statt und kann in einem Zeitfenster von 7.30 bis 9.15 Uhr eingenommen werden. Den genauen zeitlichen Rahmen entnehmen Sie bitte unserer Webseite. In vielen Krippengruppen findet ein gemeinsames Frühstück statt.
Die Zutaten für unser Frühstück kommen von einem für seine hochwertigen Produkte bekannten Biobauernhof (www.laemmerhof.de). Das Frühstück wird mit einer monatlichen Pauschale berechnet, die auch bei längerer Krankheit oder während der Schließzeiten zu zahlen ist.
In den Häusern Gudow, Eutin, Naturkinderhaus Mölln und Pönitz bringen die Kinder ihr Frühstück selbst mit.
Fundgrube
Bitte denken Sie daran alle Kleidungsstücke zu beschriften. So geht weniger verloren und die Fachkräfte können die Kleidungsstücke einfacher zuordnen. Sollten Sie dennoch etwas vermissen, schauen Sie bitte zuerst gründlich in der Garderobe nach. Manchmal verirren sich z.B. Jacken oder Schuhe beim Nachbarn. Alle Fundsachen, die wir nicht zuordnen können, finden Sie dann in der Fundgrube. Die Fundgrube wird regelmäßig geleert.
Garderobe
Jedes Kind hat seinen eigenen Garderobenplatz. Dieser ist mit seinem Foto, Namen oder Symbol gekennzeichnet. Hier ist Platz für Jacken, Matschhosen, Mützen, Schals und Handschuhe. Auch die Schuhe finden ihren Platz. Um unseren Alltag zu erleichtern, bitten wir darum, dass alle Kleidungsstücke mit Namen versehen sind und Sie regelmäßig gemeinsam mit Ihrem Kind den Garderobenplatz aufräumen. Ein ordentlicher Garderobenplatz ermöglicht es Ihrem Kind, sich selbstständig an- und auszuziehen.
Geburtstage
Der Geburtstag Ihres Kindes ist ein wichtiger Tag, den wir in unserer Einrichtung gebührend feiern möchten. In gemütlicher Runde darf sich das Kind Lieder und Spiele wünschen und genießen, sich als Mittelpunkt und Hauptperson zu sehen. Art und Umfang der Geburtstagsfeier machen wir abhängig vom Alter der Kinder.
Gerne dürfen Sie zu diesem besonderen Tag eine Kleinigkeit mitbringen. Ein Kuchen oder eine Obstplatte sind gern gesehen, aber kein MUSS. Bitte sehen Sie davon ab, Naschitüten für jedes einzelne Kind mitzubringen; dies führt oft zu Konflikten. Bitte informieren Sie sich bei der Fachkraft über Unverträglichkeiten, Allergien oder kulturelle Besonderheiten, die in der jeweiligen Gruppe zu beachten sind.
Gemeinnützigkeit
Wie alle Kita-Träger in Schleswig-Holstein sind auch wir ein gemeinnütziger Träger. Das wird durch das kleine g vor der GmbH kenntlich. Wir erwirtschaften also keine Gewinne. Unsere Gemeinnützigkeit wird regelmäßig vom Finanzamt überprüft und neu bestätigt.
Geschenke
Wir freuen uns, wenn Sie die Arbeit unserer pädagogischen Fachkräfte mit einem Geschenk anerkennen möchten. Bitte beachten Sie jedoch, dass Geschenke nur zu besonderen Anlässen angenommen werden dürfen. Geschenke einzelner Familien dürfen den Wert von 10 Euro nicht überschreiten; legen mehrere Familien zusammen, liegt der Höchstwert bei 50 Euro. Vor Beginn des Betreuungsverhältnisses Ihres Kindes dürfen wir grundsätzlich keine Geschenke annehmen.
Gesundheit
Die Gesundheit der Kinder und Mitarbeitenden liegt uns besonders am Herzen. Deshalb orientieren wir uns an den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetztes. Bei ansteckenden Krankheiten ist ein Besuch der Kita nicht erlaubt, um die Ausbreitung von Infektionen zu vermeiden. Erst wenn die Kinder wieder gesund oder nicht mehr ansteckend sind, können sie die Kita wieder besuchen. Bitte melden Sie uns Erkrankungen zeitnah, damit wir andere Familien informieren und schützen können. So schaffen wir gemeinsam eine sichere Umgebung für alle.
Getränke
Die Kinder haben den ganzen Tag über die Möglichkeit, selbstständig Wasser zu trinken. Jede Einrichtung hat da ihre eigenen Methoden. Bitte informieren Sie sich in der jeweiligen Gruppe. Zu besonderen Festen gibt es auch mal Säfte oder Kakao.
Grundschule – Übergang und Zusammenarbeit
Unsere Vorschularbeit beginnt mit dem ersten Tag im Kinderhaus. Mit unseren besonderen Materialien kann jedes Kind individuell – entsprechend dem Entwicklungsstand – lernen. Ob es um Zahlen oder Buchstaben geht – unsere geschulten Fachkräfte stellen das passende Material zur Verfügung. Das letzte Jahr vor der Schule wird besonders spannend. In einzelnen Projekten, unter anderem in der Verkehrserziehung, bereiten wir die Kinder gezielt auf die Schule vor. Wir bieten einige Veranstaltungen speziell für die Vorschulkinder an, beispielsweise einen Besuch im Kreismuseum, bei der Feuerwehr und der Polizei oder auch die Teilnahme an einer Brandschutzübung.
Der Übergang vom Kindergarten in die Schule wird eng in Absprache mit den Eltern gestaltet. Es werden Entwicklungsgespräche geführt, um gemeinsam eventuelle Förderbedarfe zu erkennen und passende Maßnahmen ergreifen zu können. Für Kinder, deren Erstsprache nicht die deutsche Sprache ist, gibt es spezielle Förderprogramme (SPRINT). In Kooperation mit der jeweiligen Grundschule kümmern wir uns um die Organisation und informieren Sie rechtzeitig darüber. Ein weiteres Projekt, welches die Schulsozialarbeit anbietet, hilft Kindern, sich später in der Schule besser zurecht zu finden. Da leider nicht alle Kinder an diesem Projekt teilnehmen können, helfen die pädagogischen Fachkräfte, eine Auswahl zu treffen.
Gruppenstruktur
Unsere Einrichtungen sind breit aufgestellt. Wir betreuen die Kinder in folgenden Gruppenkonstellationen:
- Krippengruppen 1-3 Jahre
- Elementargruppen 3-6 Jahre
- Familiengruppen 1-6 Jahre
Gruppenübergreifende Begegnungen
Jedes Kind, das unsere Einrichtung besucht, hat eine feste Gruppe, zu der es sich zugehörig fühlt. Diese Gruppe wird den Eltern frühzeitig mitgeteilt. Die Gruppenzugehörigkeit schließt aber nicht das Besuchen anderer Gruppen aus. Im Laufe der Kita-Zeit wechseln die meisten Kinder die Gruppe von der Krippengruppe zur Elementargruppe oder Familiengruppe (siehe Übergänge). Diese Übergänge werden von unseren pädagogischen Fachkräften sensibel begleitet.
Die Einrichtung Rappelkiste in Pönitz arbeitet nach dem offenen Konzept. Da es dort keine festen Gruppen, sondern Themenräume gibt, haben alle Kinder jederzeit die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten.
Haftung
Immer mal wieder werden Brillen oder Kleidungen beschädigt oder gehen verloren oder es kommt zu Verwechselungen. Dafür haften nicht wir als Träger. Es empfiehlt sich eine Beschriftung von mitgebrachten Gegenständen. Gerade für draußen sollten Kleidungsstücke gewählt werden, die dreckig werden können. Defekte Brillen werden in der Regel von der Unfallkasse Nord erstattet.
Handy
Es gilt generelles Handy-Verbot in der Kita. Handys sollten in der Tasche bleiben, wenn ein Kind aus der Kita abgeholt wird. Bei allem sonstigen Stress haben sowohl die Kinder als auch wir Mitarbeitenden ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit verdient.
Hausordnung
Das Kita-ABC ist gleichzeitig die Hausordnung.
Hausschuhe
Es ist wichtig, dass die Kinder gutsitzende Hausschuhe an den Füßen tragen (bitte mit
Namen versehen). Diese sollten eine rutschfeste Sohle haben. Die Kinder müssen in der Lage sein, die Hausschuhe selbstständig an- und auszuziehen. In einigen Einrichtungen sind auch gute Stopper-Socken erlaubt. Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig kontrollieren, ob die Hausschuhe noch passen.
Hospitation
Wir wissen, wie wichtig Hospitationen für unsere pädagogische Arbeit ist. Daher ermöglichen wir es unseren Mitarbeitern, regelmäßig zu hospitieren. Im Umkehrschluss sind wir auch bereit, unsere Einrichtungen für Hospitanten zu öffnen. Bei Interesse und nach Absprache können interessierte Sorgeberechtigte, externe Fachleute oder Auszubildene einen Tag in einer Einrichtung hospitieren. Sie erhalten einen Einblick in den pädagogischen Alltag, erleben z.B. Ihr Kind in der Gruppe. Im Anschluss findet ein kurzes Reflexionsgespräch mit der Leitung oder der Fachkraft der Gruppe statt.
Igittigitt
Kinder begegnen im Alltag manchmal Dingen die sie eklig finden, von nassen Matschhänden bis zu ungewohnten Gerüchen. Wir nehmen diese Gefühle ernst und sprechen mit den Kindern darüber, was ihnen unangenehm ist und zeigen ihnen, wie sie sich selbst helfen können (z.B. Hände waschen, Abstand halten).
Manchmal finden Kinder auch neue Speisen erst einmal igittigitt. Wir ermutigen sie, trotzdem zu riechen, zu schauen oder ein kleines Stück zu probieren – ganz ohne Druck. Jeder darf in seinem eigenen Tempo Essen entdecken. Sollte es mal gar nicht schmecken, suchen wir nach Alternativen. Kein Kind muss bei uns hungern.
Kleckern ist ein natürlicher Bestandteil des kindlichen Lernens – ob beim Essen, Malen oder Spielen. Wenn Kleidung dabei fleckig wird und jemand „igittigitt“ sagt, greifen wir das auf und erklären, dass solche Spuren nur zeigen, dass Kinder ausprobiert, entdeckt und gelernt haben. Damit alle sich wohlfühlen bitten wir um Kleidung, die schmutzig werden darf, sowie ausreichend Wechselwäsche. So können Kinder frei experimentieren, ohne Sorge um ihre Kleidung.
Informationen
Alle wichtigen Informationen finden Sie als Aushang in den Kitas. Oder sie kommen per Mail von den jeweiligen Kinderhaus-Leitungen. Zusätzlich finden Sie sie auf unser Internetseite.
Inklusion / Diversität
Montessori Nord steht für Toleranz gegenüber dem Anderssein und für gegenseitige Wertschätzung – unabhängig von Weltanschauung, Religion, Herkunft oder sozialem Status. Akzeptanz statt Ausgrenzung ist dabei für uns ein wichtiger Eckpfeiler. Wenn alle mitmachen dürfen, können wir Inklusion leben.
Die Montessori-Inklusionsabteilung wurde 2023 gegründet und besteht aus Fachkräften der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik. Die Mitarbeitenden des Inklusionsbereiches der Montessori Nord gGmbH bieten den Eltern, ihren Kindern und Fachkräften in besonderen Situationen Hilfe und Unterstützung an. Das Kind wird durch die heilpädagogische Förderung des Inklusionsbereiches in seiner individuellen Entwicklung ganzheitlich betrachtet, begleitet und gefördert.
Kinder können aus verschiedensten Gründen eine Entwicklungsverzögerung, Beeinträchtigung oder Erkrankung haben. Daraus kann sich ein erhöhter Förderbedarf für das Kind ergeben. Wir möchten Eltern ermutigen, mit uns in den Austausch zu gehen, um ihre Fragen und Sorgen zu den individuellen Themen ihres Kindes beraten zu können. Gemeinsam entwickeln wir Ideen und unterstützen Sie in der Antragsstellung und Begleitung der Förderung Ihres Kindes.
Jahresplanung
Die jeweiligen Jahresplanungen der Einrichtungen erhalten Eltern zu Beginn eines jeden Kita-Jahres von den Leitungen per Mail. Zudem werden sie auf unserer Webseite veröffentlicht.
Jeder ist herzlich willkommen
Unsere Einrichtungen sind Orte der Offenheit für alle Menschen, die zu unser Gemeinschaft gehören. Dazu zählen Kinder, Eltern, Großeltern, Mitarbeitende, Auszubildende sowie alle weiteren Bezugspersonen. Wir schätzen die Vielfalt der Lebenswege, Sprachen, Kulturen und Persönlichkeiten und schaffen ein Umfeld, in dem sich jede Person sicher, wertgeschätzt und zugehörig fühlen kann.
Kinderschutz
Im Sozialgesetzbuch VIII (Kinder und Jugendhilfe) § 8a hat der Gesetzgeber den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung definiert. Auf der Grundlage dieses Gesetzes ist das pädagogische Fachpersonal von Kindertagesstätten dazu verpflichtet, Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung (z.B. bei körperlicher und seelischer Vernachlässigung, seelischer und/oder körperlicher Misshandlung, sexueller Gewalt) aufmerksam wahrzunehmen und – ggf. unter Hinzuziehung einer erfahrenen Fachkraft – das Gefährdungsrisiko einzuschätzen. Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung können auch vom Fachpersonal einer Kita ausgehen.
Hier sind Eltern ebenso verpflichtet, Anzeige zu erstatten. Bei begründeten Verdachtsfällen in Familien ist das pädagogische Fachpersonal verpflichtet, Eltern von Beginn an mit in den Aufarbeitungsprozess einzubeziehen. Es werden gemeinsam Maßnahmen zur Abwendung des Gefährdungsrisikos gesucht. Dies können Gesundheitshilfen, Erziehungsberatung oder Hilfen durch den Allgemeinen Sozialen Dienst sein. Greifen diese Maßnahmen nicht bzw. besteht eine akute Gefährdung, ist die Kita-Leitung zu einer sofortigen Benachrichtigung des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) verpflichtet. Unser Ziel ist es, den Kontakt mit den Eltern auch in Krisensituationen so zu gestalten, dass die Entwicklung des Kindes weiterhin im Mittelpunkt steht. Bei Interesse kann das jeweilige Schutzkonzept in den Häusern oder auf der Webseite eingesehen werden.
Kitafino
Unser Mittagessen wird in den meisten Einrichtungen über die Kitafino-App bestellt und bezahlt. Eltern haben Einblicke in den wöchentlichen Speiseplan und können das Essen abbestellen, sofern die Abmeldung rechtzeitig kommt. So entstehen keine unnötigen Kosten. Bei der Zusage des Betreuungsplatzes erhalten Eltern einen Zugangscode und alle weiteren Hinweise.
Kita-Gesetz
Rechtsgrundlage für unsere Arbeit und vor allem unsere Finanzierung bildet das Kita-Gesetz SH, welches nach intensiven Diskussionen in einer neuen Fassung zum 01.01.2025 in Kraft getreten ist. Keine leichte Lektüre – vor allem hinsichtlich der Finanzierung!
Kleidung
Zur Grundausstattung gehören alltagstaugliche, wetter- und jahreszeitgemäße Kleidung, eine Regenjacke und -hose sowie Gummistiefel und eine Kopfbedeckung für den Sommer.
Außerdem sollte Ihr Kind immer mindestens ein Wechselkleidungsstück (Unterwäsche, Strumpfhose, Leggings oder Hose, T-Shirt, Pullover) zum Wechseln in der Kita haben. Ihr Kind sollte zudem Hausschuhe mit einer rutschfesten Sohle tragen.
Hinweise:
Die Kleidungsstücke Ihres Kindes dürfen keine Kordeln oder Schnüre enthalten, da diese Verletzungen verursachen können. Auch Halsketten stellen ein Sicherheitsrisiko dar (Strangulationsgefahr). Bitte versehen Sie alle Wäschestücke und andere persönliche Gegenstände mit dem Namen Ihres Kindes.
Kommunikation
Reden hilft – vor allem, wenn es um die kleinen (und großen) Menschen geht, die uns am Herzen liegen. Ob Tür-und-Angel-Gespräch, kurze Nachfrage oder längeres Gespräch: Wir haben immer ein offenes Ohr. Fragen sind ausdrücklich erlaubt, Sorgen dürfen geteilt werden und Lob nehmen wir natürlich auch sehr gern an. Gemeinsam, ehrlich und mit einem Lächeln – so gelingt gute Zusammenarbeit zum Wohl Ihres Kindes.
Kontaktdaten
Die Kontaktdaten der einzelnen Häuser entnehmen Sie bitte unserer Webseite unter dem Punkt Kitas. Der Sitz der Verwaltung ist:
Montessori Nord gGmbH
Stecknitzweg 5
23879 Mölln
Wenn Sie Fragen haben, positive oder auch negative Kritik an unserer Arbeit äußern wollen, nehmen Sie gerne über sekretariat@montessori-nord.de mit uns Kontakt auf.
Wir kümmern uns um Ihr Anliegen.
Konzeption
Unserer täglichen Arbeit liegt ein pädagogisches Konzept zugrunde, mit allen Schwerpunkten und Zielen. Hier ist alles Wichtige für unsere erzieherische Arbeit festgelegt. Schauen Sie doch gern einmal auf unsere Webseite; unter dem Punkt Kitas finden Sie unser pädagogisches Grundkonzept.
Kooperation
Wir legen großen Wert auf die Vernetzung und Zusammenarbeit mit vielen Institutionen in unserem Einzugsbereich:
- Grundschulen in der Umgebung
- Berufsfachschulen und Fachschulen für Sozialpädagogik
- Fachdienst Eingliederungs- und Gesundheitshilfe
- Erziehungsberatungsstelle, Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD)
- Gesundheitsamt
- Frühe Hilfen „Alpha“
- KuK Kinderschutz
- Migrationsberatung
- Familienzentrum Ratzeburg/ Mölln
- Kindertagesstätten in der Umgebung
- Teilnahme an Fachtagen
- BBZ Mölln
Krankheitsfall
Es ist wichtig, dass kranke Kinder zu Hause bleiben dürfen, um sich auszukurieren. Wir behalten uns vor, zu entscheiden, ob ein Kind für die Kita tauglich oder ob es besser zu Hause aufgehoben ist. Bei Fieber (ab 38,5°C), Erbrechen und/oder Durchfall müssen Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen. Die Kinder müssen mindestens 24 Stunden fieberfrei sein (ohne fiebersenkende Mittel), bevor sie das Kinderhaus wieder besuchen dürfen. Bei Durchfallerkrankungen und Erbrechen sind es 48 Stunden.
Die Einrichtung informiert Sie über Krankheiten im Kinderhaus, die nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) aushängepflichtig sind. Dort erhalten Sie auch Informationen, wie Sie sich im Krankheitsfall zu verhalten haben. Dem pädagogischen Fachpersonal obliegt die Verantwortung für die Kindergruppen. Zeigt ein Kind im Kinderhaus während des Tages Krankheitssymptome, werden die Eltern umgehend informiert, und das Kind ist schnellstmöglich abzuholen. Dies geschieht auch bei Verdacht auf ansteckende Krankheiten und bei verdächtigem Hautausschlag.
Bei einigen Krankheiten ist ein ärztliches Attest notwendig, bevor das Kind wieder in die Kita gebracht werden darf. Hier verweisen wir auch auf das IfSG §§ 33-36 und das Merkblatt, das alle Eltern bei Eintritt erhalten.
Kulturen
In unseren Kinderhäusern treffen viele Kulturen aufeinander – und das finden wir großartig!
Unterschiedliche Sprachen, Feste, Essgewohnheiten und Traditionen machen unseren Alltag bunt. Wir sind neugierig, stellen Fragen, lachen miteinander und lernen voneinander. So entdecken die Kinder spielerisch: Anderssein ist völlig normal – und gemeinsam macht es mehr Spaß.
Kündigung
Gemäß unseren AGBs kann ein Betreuungsvertrag jederzeit mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende ordentlich gekündigt werden. Ausnahme hiervon besteht für eine Beendigung zum 30. Juni eines Jahres; eine solche Kündigung ist ausgeschlossen.
Auch bei einem Wohnortwechsel ist eine ordentliche Kündigung notwendig. Ein Umzug rechtfertigt keine außerordentliche Kündigung. Zu beachten ist dabei, dass es innerhalb von SH keine zwei Betreuungsverträge gleichzeitig geben darf.
Wir als Träger können einen Betreuungsvertrag nur aus wichtigem Grund kündigen, was z.B. auch wiederholte Zahlungsrückstände sein können.
Kuscheltiere
Kuscheltiere dürfen gerne mitgebracht werden. Sie geben den Kindern Sicherheit und helfen beim Trösten und Ankommen oder Ausruhen. Bitte denken sie daran, das Kuscheltier am Ende des Tages wieder mit nach Hause zu nehmen.
Lachen
Lachen wollen wir am liebsten jeden Tag und finden auch fast immer einen Grund dafür. 😊
Läuse
Läuse können überall auftauchen. Kein Grund zur Panik. Sagen sie uns kurz Bescheid, damit wir alle Familien informieren können. Behandeln sie Ihr Kind zu Hause mit den entsprechenden Mitteln und schicken es nach Kontrolle und ohne die kleinen Kopfbewohner gut gelaunt wieder in die Kita. Kontrollieren Sie in dieser Zeit regelmäßig den Kopf Ihres Kindes.
Lebensmittel mitbringen
Wir freuen uns, wenn Sie zu Geburtstagen oder Veranstaltungen kleine Leckereien oder Gebäck mitbringen. Bitte achten Sie auf Unverträglichkeiten, Allergien oder kulturelle Vorgaben. Die Infos dazu bekommen Sie in den Häusern.
Leitung
Die Leitung sorgt mit Herz und Überblick für einen gut organisierten Kita-Alltag.
Sie ist ein verlässlicher Ansprechpartner für Eltern, Träger und Team und hat stets ein offenes Ohr für Fragen, Anliegen, Lob und Kritik.
Lernen
Lernen geschieht aus innerer Motivation, durch eigenes Tun und in einer vorbereiteten Umgebung. Jedes Kind lernt selbstständig, ganzheitlich und in seinem eigenen Tempo.
Wir begleiten Lernen, indem wir:
- zum selbstständigen Handeln anregen
- eine strukturierte, ansprechende Umgebung schaffen
- Konzentration respektieren und Beschäftigungen nicht unterbrechen
- Lernen mit allen Sinnen ermöglichen
„Hilf mir, es selbst zu tun.“
Lob & Kritik
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern ist uns sehr wichtig. Lob, Anregungen und auch Kritik verstehen wir als wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unserer pädagogischen Arbeit. Bei Anliegen bitten wir Eltern, zunächst das direkte Gespräch mit der jeweiligen Kita-Leitung zu suchen. Viele Fragen lassen sich schnell und unkompliziert klären.
Alternativ können Sie uns jederzeit per E-Mail kontaktieren:
Träger (päd. Fragen): bmuth@montessori-nord.de (Barbara Muth)
Träger (Verwaltungsfragen): ah@montessori-nord.de (Andreas Hagenkötter)
Selbstverständlich behandeln wir alle Rückmeldungen vertraulich und prüfen jedes Anliegen sorgfältig. Unser Ziel ist eine transparente, respektvolle und lösungsorientierte Bearbeitung – im Sinne der Kinder und Familien. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit.
Mahlzeiten
Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist für die Entwicklung und Gesundheit eines jeden Kindes essenziell, und dies nehmen wir sehr ernst. Es gibt zu jedem Frühstück und als Zwischenmahlzeit saisonales, regionales Obst und Gemüse sowie Bioprodukte vom Biomarkt Lämmerhof in Panten. Durch Abwechslung und Vielfalt wird das Interesse an gesunder Ernährung immer wieder aufs Neue geweckt. Dies wird außerdem durch die gemeinsame Zubereitung des Frühstücks erreicht. In besonderen Projekten lernen die Kinder Wissenswertes über Ernährung, beispielsweise die Bedeutung von Zucker in Lebensmitteln, die Ernährungspyramide oder wie gesund Vitamine sind. Außerdem schauen wir unseren Möhren und anderem Obst und Gemüse in unseren Beeten beim Wachsen zu.
Wir vermitteln Tisch- und Esskultur. Unser Mittagessen wird vom ortsansässigen Caterer (Grönau Catering) täglich geliefert, Bestellung und Abrechnung laufen über „Kitafino“.
Das Angebot wechselt regelmäßig, und auch dort werden regionale und saisonale Lebensmittel verarbeitet.
Masern-Impfung
Zum Schutz aller Kinder ist die Masern-Impfung gesetzlich vorgeschrieben.
Wir bitten deshalb alle Eltern, den Impfnachweis bei der Anmeldung vorzulegen, ebenso nach der Zweitimpfung. So sorgen wir gemeinsam für ein sicheres und gesundes Miteinander in der Kita.
Medikamente
Aus rechtlichen Gründen dürfen wir Kindern keine Medikamente geben. Dazu gehören auch rezeptfrei erhältliche Medikamente wie Hustensaft, Nasentropfen, Zäpfchen, Salben, pflanzliche und homöopathische Mittel usw. Falls ein Kind die Zeit im Kinderhaus ohne Medikamente nicht gut übersteht, sollten die Eltern überlegen, ob es zur Genesung besser zu Hause bleiben sollte.
In vorher abgesprochenen und begründeten Ausnahmefällen können wir jedoch Sonderregelungen treffen. Hierzu benötigen wir die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung. In dieser müssen genaue Angaben zur Arzneigabe vermerkt sein. Außerdem ist eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern erforderlich (der Vordruck ist bei uns erhältlich). Wir behalten uns vor, eine Gabe von Medikamenten abzulehnen.
Bei einer chronischen Erkrankung (z.B. Asthma, Diabetes oder Epilepsie) sprechen Sie uns an. Auch hier gibt es Möglichkeiten der Sonderregelung.
Es dürfen keine Arzneimittel in den Kindergartentaschen aufbewahrt werden.
Mittagsruhe
Um dem Wechsel von Bewegung und Entspannung gerecht zu werden, bieten wir von 12 bis 14 Uhr die Mittagsruhe an. Je nach Entwicklungsstand und Ruhebedürfnis erhalten die Kinder die Möglichkeit zu schlafen, auszuruhen oder sich still zu beschäftigen.
Montessori
Wir arbeiten vorwiegend nach den Prinzipien und Methoden von Maria Montessori. In folgenden Einrichtungen ist diese Pädagogik besonders prägend:
- Kinderhaus Mölln
- Kinderhaus Ratzeburg
- Inselhaus Ratzeburg
- Kinderhaus Groß Sarau
- Kinderhaus Eutin
Die als Reformpädagogin bekannte Ärztin Dr. Maria Montessori (1870-1952) studierte Medizin, promovierte 1896 an der Universität Rom und beschäftigte sich wissenschaftlich mit der Entwicklung zurückgebliebener Kinder und deren Förderung durch eigens entwickelte Lernmaterialien. 1907 übernahm sie die Leitung des ersten Kinderhauses (Casa dei Bambini) für drei- bis sechsjährige Kinder von Fabrikarbeiterinnen. Dort übertrug sie ihre Überlegungen zur Entwicklungsförderung von Kindern in die tägliche Erziehungspraxis und beobachtete mit zunehmender Faszination, wie positiv sich eine anspruchsvoll gestaltete Umgebung auf das Lernen auswirkt.Von da an war es ihr Bestreben, Übungsmaterial zu finden, das die Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung stimuliert, und die Aufgabe zu beschreiben, die dem Erwachsenen bei der Darbietung des Materials und der Förderung der Entwicklung des Kindes zukommt. Sie schrieb Bücher, die in viele Sprachen übersetzt wurden und ihre entwicklungspsychologische und pädagogische Sicht auf das Kind sowie die darauf basierenden Materialien und Methoden weltweit bekannt machten.
Wenn Kinder spielen, sieht Montessori sie arbeiten: Versunken in das, was sie tun, ganz bei der Sache und darin ganz bei sich. Im Tun sieht sie die tiefe Konzentration, die sie „Polarisation der Aufmerksamkeit“ nennt. Die Arbeit der Kinder ist so ernst zu nehmen wie die Arbeit der Erwachsenen. Sie ist handwerklich und geistig, individuell und kollektiv. Sie ist Anstrengung, Glück und Würde. Auf dem Weg des Kindes zu sich selbst, zu seiner Persönlichkeit und Unabhängigkeit, kann der Erwachsene zum Verbündeten werden, indem er einfühlsam und verlässlich am Wege, nie aber im Wege steht. „Hilf mir, es selbst zu tun!“
Nicht mehr, nicht weniger.
Das Montessori-Material hilft den Kindern, intellektuelle, psychische und motorische Fähigkeiten zu entwickeln. Unterschieden werden Materialien des täglichen Lebens, Materialien für die Sinne sowie Materialien für Mathematik und Sprache. Die Montessori-Materialien bauen in ihren inhaltlichen Schwerpunkten und in ihren Schwierigkeiten
aufeinander auf. Alle sind so beschaffen, dass sie das Kind zur Arbeit auffordern und es diese weitgehend selbstständig nutzen kann. Dazu tragen eine klare Ästhetik sowie die in jedem Material beinhaltete Selbstkontrolle bei. Die Umgebung ist klar gegliedert und für das Kind überschaubar. Dies alles ist Voraussetzung, damit das Kind in Freiheit eine Wahl, entsprechend seinen Entwicklungsbedürfnissen, treffen kann. Zur vorbereiteten Umgebung gehört ebenso, dass das Lernen und Zusammenleben der Kinder in einer Atmosphäre der Entspannung und Wertschätzung stattfindet.
Morgenkreis
Der Morgenkreis ist ein liebevoll gestaltetes Beisammensein, das zeitlich flexibel angeboten wird. Die Themen richten sich nach den Interessen und Erlebnissen der Kinder. Gemeinsam singen wir Lieder, lernen Gedichte und Reime, hören Geschichten oder spielen Spiele. So erleben die Kinder Gemeinschaft, Sprache und Mitbestimmung.
Musik
Musik ist ein natürlicher Ausdruck von Freude, Bewegung und Konzentration.
Kinder entdecken Musik aktiv, mit allen Sinnen und in ihrem eigenen Tempo.
Wir ermöglichen musikalisches Lernen, indem wir:
- Raum für Singen, Lauschen, Rhythmus und Bewegung geben
- einfache Instrumente frei zugänglich machen
- Wiederholungen zulassen und wertschätzen
- Musik als Erlebnis, nicht als Leistung verstehen.
Musik fördert Sprache, Motorik, Konzentration und soziales Miteinander.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bedeutet, achtsam mit unserer Umwelt umzugehen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Kinder lernen Nachhaltigkeit durch Vorleben, Mitmachen und eigenes Erfahren.
Wir fördern Nachhaltigkeit, indem wir:
- Materialien bewusst auswählen und lange nutzen
- Müll trennen, wiederverwenden und reparieren
- Naturerfahrungen ermöglichen und wertschätzen
- Kinder in Alltagsentscheidungen einbeziehen
So entwickeln Kinder ein Bewusstsein für Umwelt, Ressourcen und Gemeinschaft.
Namen
Bitte denken Sie daran, alle Gegenstände, die den Weg in die Kita finden, zu beschriften. So fällt die Zuordnung leichter und Verwechslungen sind kaum möglich.
Notfälle
Denken Sie bitte daran, die Notfallkontakte immer aktuell zu halten, sodass wir im Notfall mindestens einen Kontakt erreichen können.
Naturbezogen
Wir versuchen jeden Tag – egal bei welchem Wetter – ins Freie zu gehen. Wir entdecken die Natur durch Spaziergänge oder lange Aufenthalte im Garten.
OGS-Ermäßigung
Es gibt eine Ermäßigung für Kita-Kinder, wenn ältere Geschwisterkinder in der OGS betreut werden. Im Kreis Herzogtum Lauenburg beträgt diese 12,5% und im Kreis Ostholstein 50%. Weitere Infos entnehmen Sie bitte hier.
Oh, wie siehst du denn aus?
Schmutzige Knie, Farbflecken im Gesicht – ein Zeichen für Spaß, Spiel und echtes Lernen!
Bei uns darf man sehen, dass Kinder aktiv waren.
Ordnung
Ordnung ist ein zentrales Grundbedürfnis des Kindes und eine wichtige Voraussetzung für selbstständiges Lernen.
Was bedeutet Ordnung in der Kita?
- Äußere Ordnung: Materialien haben ihren festen Platz, sind vollständig und übersichtlich angeordnet. Das gibt dem Kind Sicherheit und Orientierung.
- Innere Ordnung: Durch die äußere Ordnung entwickelt das Kind Struktur im Denken, Konzentration und Ruhe.
Ordnung im Kita-Alltag
- Materialien sind frei zugänglich und klar sortiert.
- Jedes Material hat einen festen Platz.
- Kinder räumen ihre Arbeit selbstständig auf.
- Wiederkehrende Abläufe (Rituale) geben zeitliche Orientierung.
Pädagogische Haltung
Bei uns wird Ihr Kind mit Respekt und Vertrauen begleitet. Wir sehen das Kind als eigenständige Persönlichkeit und unterstützen es, selbstständig zu lernen und eigene Erfahrungen zu machen. Unsere Aufgabe ist es, zu beobachten, zu begleiten und die Umgebung so vorzubereiten, dass Ihr Kind frei, sicher und mit Freude entdecken kann.
Partizipation / Demokratie
Partizipation bedeutet, den Kindern die Möglichkeit zu eröffnen, sich aktiv in die Gestaltung des Alltags der Kita einzubringen. Die Wünsche, Interessen und Bedürfnisse der Kinder – auch in Bezug auf das Verhalten der Erwachsenen im Kinderhaus – sind unser Ausgangspunkt des fachlichen Handelns.
- Wir wollen die Kinder ansprechend und altersgerecht über ihre Rechte informieren.
- Wir sehen uns als Entwicklungsbegleiter*innen der Kinder.
- Wir sind mit unserem alltäglichen Verhalten miteinander Vorbild.
Wir prüfen, welche Bedingungen geschaffen werden müssen, damit Kinder ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen einbringen können. Die Beteiligung der Kinder an allen sie betreffenden Entscheidungen wird als Grundrecht anerkannt. Die pädagogische Arbeit soll an diesem Grundrecht ausgerichtet werden. Gleichzeitig ist die Beteiligung der Kinder eine notwendige Voraussetzung für gelingende (Selbst-)Bildungsprozesse und die Entwicklung demokratischen Denkens und Handelns. Den pädagogischen Fachkräften werden zur Förderung einer wertschätzenden Beteiligungskultur in der Kita die entsprechenden Fortbildungen ermöglicht. Wir nehmen die Kinder in ihrer Persönlichkeit und mit ihren Ansichten und Wahrnehmungen ernst. Wir akzeptieren sie als Partner und stärken dadurch ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen. Die Kinder bekommen die Möglichkeit herauszufinden, was für sie wichtig ist und dies auch zu äußern; dies geschieht u.a. durch Beteiligung an Entscheidungen im Kindergartenalltag und Mitgestaltung von Regeln oder im Rahmen von Abstimmungen im Morgenkreis. Dadurch erwerben die Kinder Fähigkeiten, die später die Grundlage für soziales und demokratisches Handeln sind. Beschwerde- und Konfliktlösungskultur sind neben der Mitwirkung und Mitgestaltung weitere Aspekte der Partizipation.
Persönlichkeit
Jedes Kind ist einzigartig. Bei uns darf es so sein, wie es ist, seine Stärken entdecken und selbstständig wachsen.
Portfolio
Jedes Kind erhält einen Ordner, in dem sich Bilder, Lerngeschichten und Fotos des Kindes befinden. Mit der Unterstützung der Fachkräfte können die Kinder hier mitwirken. Zum Abschluss der Kita-Zeit wird der Ordner ausgehändigt.
Praktikanten und Auszubildende
Wir suchen jedes Jahr engagierte Interessenten, die Erzieher, Sozialpädagogischer Assistent oder Heilerziehungspfleger (jeweils m/w/d) werden wollen und bieten eine Ausbildung auf hohem Niveau. Um diese Abschlüsse zu erhalten, gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, die sich gut an den persönlichen Lebenslauf anpassen. Einen guten Überblick über die Angebote gibt es beim Berufsbildungszentrum Mölln (BBZ), mit dem wir eng vernetzt sind: http://www.bbzmoelln.de/bildungsangebot/nach-berufsfeldern/sozialpaedagogik/. Sehr willkommen sind uns Quereinsteiger und Menschen aus anderen Kulturen. Eine gemeinsame Basis in Form einer fundierten Ausbildung wird angereichert durch unterschiedliche Lebensläufe und Sichtweisen. Davon profitiert in der Regel das ganze Team.
Vorteile einer Ausbildung bei uns:
- Ausbildung bei einem angesehenen Träger
- Qualifizierte Ausbilder in den einzelnen Einrichtungen
- Inhaltlicher Schwerpunkt Montessori-Pädagogik
- Gute Übernahmechancen bei erfolgreicher Ausbildung
- Monatliche Vernetzungstreffen der Auszubildenden mit intensivem Austausch über Themen aus Theorie und Praxis
- Wechselmöglichkeit innerhalb des Trägers für mehr Praxiserfahrung
Bei Fragen zu den einzelnen Ausbildungsgängen wenden Sie sich gerne an unsere Pädagogische Leiterin Frau Barbara Muth (bmuth@montessori-nord.de).
Projekte
Die Projektarbeit ist ein freies, selbstständiges und forschendes Lernen. Kinder wählen ein Thema, das sie interessiert, und arbeiten daran über längere Zeit.
Merkmale der Projektarbeit
- Selbstbestimmt: Kinder entscheiden über Thema, Vorgehensweise und Tempo.
- Forschend und praktisch: Kinder entdecken, probieren, beobachten, dokumentieren.
- Ganzheitlich: Wissen aus verschiedenen Bereichen wird verbunden (Sprache, Mathematik, Natur, Kultur).
- Vorbereitete Umgebung: Materialien und Ressourcen stehen bereit, damit Kinder selbstständig arbeiten können.
- Präsentation und Reflexion: Kinder zeigen ihre Ergebnisse und teilen Erfahrungen mit anderen.
Qualitätsmanagement
Folgende Maßnahmen gehören unter anderem zu unserer Qualitätssicherung:
- Unsere Konzeption dient als Handlungsleitfaden und stellt den heutigen Stand unserer pädagogischen Arbeit dar. Da sich die äußeren und inneren Bedingungen für eine Kindertagesstätte stetig ändern, müssen wir unsere Arbeit immer wieder neu hinterfragen, durchdenken und anpassen. In diesem Sinne reflektieren wir unsere Konzeption in regelmäßigen Abständen und entwickeln sie kontinuierlich weiter.
- Einmal jährlich und nach Bedarf werden Elternbefragungen durchgeführt, um Bedürfnisse von Familien zu erkennen und diesen nach Möglichkeit entgegenzukommen. Im Team werden anschließend die einzelnen Impulse diskutiert, Anregungen überdacht und diese ggf. in die tägliche Arbeit aufgenommen.
- Um unsere pädagogische Arbeit zu planen sowie differenziert und zielorientiert in die Praxis umzusetzen, finden regelmäßig Teamsitzungen statt (Analyse und Reflexion der Arbeit).
- Jährlich finden Mitarbeitergespräche zwischen der Leitung und jeder/m Mitarbeitenden statt.
- Im Rahmen der Qualitätssicherung arbeitet das Team gemeinsam an einem verbindlichen QM-Handbuch (Monte-Handbuch), in dem die gültigen Richtlinien für unsere Arbeit beschrieben werden sollen.
- Wir arbeiten kontinuierlich an der Beschreibung von Schlüsselprozessen wie Aufnahme, Eingewöhnung, Umgang mit Beschwerden usw.
- Zur Qualitätssicherung gehört auch die interne Evaluation, um Reflexion und Auswertung eine Richtung zu geben. Diese wird in einem fortlaufenden Prozess stattfinden.
Quatsch
Quatsch ist wie Vitamine für die Seele: macht stark, fröhlich und kreativ!
Rat und Tat
Wir stehen Ihnen und Ihren Kindern mit Rat und Tat zu Seite.
Raumkonzept
In der Kita sind die Räume klar gestaltet und liebevoll vorbereitet. Kinder können selbstständig entdecken, spielen und lernen, weil alles einen festen Platz und eine Funktion hat.
Regelmäßigkeit
Ein regelmäßiger Besuch der Kita ist für Ihr Kind wichtig, denn er gibt Orientierung und Sicherheit. Wir können durch die Regelmäßigkeit Ihr Kind ganzheitlich und kontinuierlich fördern.
Regeln
Regeln sind in einer Gemeinschaft unabdingbar und helfen uns, gut miteinander auszukommen. Wir lernen zu teilen, zuzuhören und freundlich zu sein, damit sich alle wohlfühlen. Gemeinsam mit den Kindern legt jede Gruppe individuelle Gruppenregeln fest.
Rituale
Rituale machen den Kita-Alltag sicher und vertraut. Sie helfen Kindern, zu wissen, was kommt, und gemeinsam schöne Momente zu erleben.
Rucksack
Ihr Kind benötigt nicht in jedem Haus täglich einen Rucksack. Bitte informieren Sie sich beim pädagogischen Fachpersonal dahingehend. Achten Sie bitte darauf, dass der Rucksack gut sitzt, einen Brustverschluss hat und dass Ihr Kind den Rucksack selbstständig öffnen und schließen kann.
Schlafen
Bei uns dürfen alle Kinder, die müde sind, schlafen. In der Regel halten alle kleinen Kinder (1-3 Jahre) einen Mittagsschlaf von 12.00 bis 13.30/ 14.00 Uhr. In dieser Zeit haben die großen Kinder Ruhezeit und bekommen eine Geschichte vorgelesen.
Schließzeiten
Die aktuellen Schließzeiten der einzelnen Einrichtungen entnehmen Sie unserer Webseite unter dem Punkt Kitas.
Schmuck
Die Unfallkassen empfehlen, auf das Tragen von Schmuck in Kindertageseinrichtungen zu verzichten, da ein großes Verletzungsrisiko vorliegt. Darüber hinaus übernimmt Montessori Nord keinerlei Haftung bei Schäden, Verlust oder Diebstahl.
Schulübergang
Der Übergang vom Kindergarten in die Schule wird eng in Absprache mit den Eltern gestaltet. Es werden Entwicklungsgespräche geführt, um gemeinsam eventuelle Förderbedarfe zu erkennen und passende Maßnahmen (auch außerhalb des Kinderhauses) ergreifen zu können. Für Kinder, deren Erstsprache nicht die deutsche Sprache ist, gibt es spezielle Förderprogramme. Wir kümmern uns um die Organisation und informieren Sie rechtzeitig darüber. Ein weiteres Projekt, welches die Schulsozialarbeit anbietet, hilft Kindern, sich später in der Schule besser zurecht zu finden. Da leider nicht alle Kinder an diesem Projekt teilnehmen können, helfen die pädagogischen Fachkräfte, eine Auswahl zu treffen.
Schutzkonzept
Im Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfe) § 8a hat der Gesetzgeber den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung definiert. Auf der Grundlage dieses Gesetzes ist das pädagogische Fachpersonal von Kindertagesstätten dazu verpflichtet, Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung (z.B. bei körperlicher und seelischer Vernachlässigung, seelischer und/oder körperlicher Misshandlung, sexueller Gewalt) aufmerksam wahrzunehmen und – ggf. unter Hinzuziehung einer erfahrenen Fachkraft – das Gefährdungsrisiko einzuschätzen. Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung können auch vom Fachpersonal einer Kita ausgehen. Hier sind Eltern ebenso verpflichtet, Anzeige zu erstatten. Bei begründeten Verdachtsfällen in Familien ist das pädagogische Fachpersonal verpflichtet, Eltern von Beginn an mit in den Aufarbeitungsprozess einzubeziehen.
Es werden gemeinsam Maßnahmen zur Abwendung des Gefährdungsrisikos gesucht. Dies können Gesundheitshilfen, Erziehungsberatung oder Hilfen durch den Allgemeinen Sozialen Dienst sein. Greifen diese Maßnahmen nicht bzw. besteht eine akute Gefährdung, ist die Kita-Leitung zu einer sofortigen Benachrichtigung des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) verpflichtet. Unser Ziel ist es, den Kontakt mit den Eltern auch in Krisensituationen so zu gestalten, dass die Entwicklung des Kindes weiterhin im Mittelpunkt steht.
Schweigepflicht
Selbstverständlich unterliegen unsere Mitarbeitenden einer Schweigepflicht. Unsere Beobachtungen zu Kindern teilen wir nur im pädagogischen Team und mit den jeweiligen Eltern.
Sicherheit
Unsere Einrichtungen werden insbesondere im Außenbereich in den vorgeschriebenen Intervallen von externen Fachfirmen auf Sicherheitsmängel geprüft. Werden solche festgestellt, so werden die entsprechenden Spielgeräte bis zur Beseitigung der Mängel gesperrt. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Bemühungen um Wachsamkeit sind Unfälle nie ganz auszuschließen, aber sehr selten.
Sonnenschutz
Ein guter Sonnenschutz ist unerlässlich. Bitte bringen Sie Ihr Kind eingecremt in die Kita. Wir cremen die Kinder zum Nachmittag noch einmal ein. Ihr Kind sollte einen Sonnenhut im Kinderhaus haben. In einigen Häusern wird die Sonnencreme gestellt, in anderen bringen die Eltern die Sonnencreme für ihr Kind selbst mit. Bitte informieren Sie sich vor Ort.
Sorgeberechtigung – Veränderungen im privaten Umfeld (Trennung, Todesfall)
Bei Trennungen und Todesfällen in den Familien informieren Sie uns bitte so schnell wie möglich. Solche besonderen Familiensituationen haben immer auch Auswirkungen auf die Kinder. Bestimmte Verhaltensmuster können wir bei Kindern besser verstehen und einordnen, wenn wir die familiären Hintergründe kennen. Bei Änderungen im Umgangsrecht müssen wir informiert werden, um die entsprechenden Vorkehrungen treffen zu können, z.B. wer ein Kind abholen darf.
Sprachförderung
Sprachförderung passiert bei uns im Alltag, beim Spielen, Basteln, Vorlesen, Singen, Erzählen oder gemeinsamen Essen. So lernen Kinder ganz natürlich neue Wörter, Sätze und Ausdrucksformen.
Spielzeug
Damit alle Kinder ruhig, konzentriert und gemeinsam entdecken können, bitten wir darum, kein Spielzeug von zuhause mitzubringen. Ausnahme sind Kuscheltiere oder Bücher, die das Kind trösten oder zum Vorlesen nutzen kann.
Springkräfte
Der Träger verfügt über einen Pool von Springkräften, die die Einrichtungen bei personellem Notstand unterstützen können.
Streit & Konflikte
Streit und Konflikte gehören in einer Gemeinschaft dazu. In der Kita begleiten wir die Kinder dabei, ihre Gefühle zu benennen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Eltern können sich jederzeit an uns wenden, wenn sie Fragen oder Anliegen haben.
Süßigkeiten
Süßigkeiten gibt’s bei uns nur an Geburtstagen und besonderen Festen. So bleiben unsere Zähne stark, die Kinder fit – und die Nasen nicht klebrig!
Tagesablauf
So individuell wie unsere Einrichtungen sind, so individuell gestaltet sich auch der Tagesablauf in unseren Gruppen. Jede Gruppe entwickelt ihren eigenen Rhythmus, der sich an den Bedürfnissen und dem Alter der Kinder orientiert.
Ein strukturierter Rahmen gibt den Kindern Orientierung und Sicherheit im Alltag. Dazu gehören feste Bestandteile wie das gemeinsame Ankommen am Morgen, Freispielzeiten, pädagogische Angebote, gemeinsame Mahlzeiten, Zeit im Außengelände sowie Ruhe- und Entspannungsphasen.
Innerhalb dieses Rahmens haben die Kinder viel Raum zum Spielen, Entdecken und Lernen.
Den jeweiligen Tagesablauf der einzelnen Häuser und Gruppen finden Sie auf unserer Webseite unter Kitas – jeweils unter Alltägliches und Besonderes.
Team
Unser Team – ein Zusammenschluss aus Fachkräften, die sich durch ihre unterschiedlichen Stärken und Qualifikationen ergänzen – ist das Herzstück unserer pädagogischen Arbeit.
Jeder Pädagoge bringt eine einzigartige Expertise und wertvolle Erfahrungen mit, die unseren Ansatz bereichern. Wir arbeiten Hand in Hand, unterstützen uns gegenseitig und reflektieren regelmäßig unsere Arbeit, um gemeinsam zu wachsen und unsere Arbeit kontinuierlich zu verbessern.
Wir legen Wert auf regelmäßige Fort- und Weiterbildungen; darüber hinaus werden wir durch unsere Inklusionsabteilung sowie durch unsere Fachberatung bei pädagogischen Fragen unterstützt. Neben unseren pädagogischen Fachkräften sind auch unsere Hauswirtschafts- und Küchenkräfte sowie die Haustechniker eine wichtige Säule unseres Teams. Praktikant*innen und Auszubildende aus verschiedenen Fachbereichen bringen frische Ideen und Perspektiven in die Kinderhäuser und tragen so zur Bereicherung unseres Arbeitsalltags bei.
Telefon
Alle wichtigen Telefonnummern finden Sie auf unserer Webseite der jeweiligen Einrichtung unter Kitas bzw. Home-Impressum. Sollten wir mal nicht ans Telefon gehen können, sprechen Sie auf den AB oder schreiben Sie uns eine E-Mail; auch diese Adressen finden Sie auf der Webseite. Wir melden uns umgehend bei Ihnen zurück.
Träger
Alle Infos zu unserem Träger finden Sie hier.
Tür- und Angelgespräche
Manchmal reicht ein kurzer Plausch „zwischen Tür und Angel“, um Sie über das tagesaktuelle Befinden und Verhalten Ihres Kindes in Kenntnis zu setzen, Sie zu beruhigen oder Irrtümer aus dem Weg zu räumen. Diese schnellen, aber wichtigen Gespräche sind perfekt für den kleinen Austausch. Sollte es mal ein größeres Anliegen geben, nehmen wir uns natürlich auch gerne mehr Zeit für ein ausführliches Gespräch. Wir sind immer für Sie da – mit einem Lächeln und einer Tasse Kaffee, wenn's passt!
Übergänge
Übergänge sind ein wichtiger Teil des Lebens, und das gilt besonders für Kinder. Ob vom Spiel in die Ruhephase, von der Gruppe zu einer Einzelaktivität oder vom Kita-Tag nach Hause – jeder Übergang bietet neue Chancen und Herausforderungen.
Wir unterstützen die Kinder bei jedem dieser Schritte, indem wir ihnen Zeit und Raum geben, sich auf die Veränderungen einzustellen. Mit klaren Ritualen und sanften Übergängen möchten wir den Kindern helfen, sich sicher und wohl zu fühlen, auch wenn der Alltag mal wieder neue „Abschiede“ oder Veränderungen mit sich bringt.
Überraschungen
In unserer Kita ist jeder Tag eine neue Überraschung! Man weiß nie genau, was passiert – vielleicht wird heute das Frühstück von einem kleinen Künstler in ein Kunstwerk verwandelt, oder ein Spaziergang endet in einer unerwarteten Entdeckung. Jeder Tag ist anders, und genau das macht die Arbeit hier so spannend. Ob freudige Ausbrüche, kleine Abenteuer oder kreative Momente – wir lassen uns jeden Tag aufs Neue von den Ideen und der Energie der Kinder überraschen. Und mal ehrlich, wer liebt nicht ein bisschen Überraschung im Alltag? Wir sind jedenfalls immer gespannt, was der nächste Tag bringt!
Umgewöhnung
Der Übergang von der Krippe in die Elementargruppe ist ein wichtiger Schritt im Leben eines Kindes, und wir wissen, wie bedeutend es ist, diesen Wechsel sanft zu gestalten. Deshalb bereiten wir die Kinder einfühlsam auf ihren Wechsel vor. Bereits einige Monate vor dem Wechsel laden wir die Kinder ein, vormittags für ein paar Stunden die neue Gruppe zu besuchen. So können sie ihre zukünftigen Erzieher*innen kennenlernen, sich langsam an die neuen Abläufe gewöhnen und erste Freundschaften knüpfen.
Diese behutsame Umgewöhnung sorgt dafür, dass sich die Kinder sicher und geborgen fühlen, wenn der endgültige Wechsel in die Elementargruppe bevorsteht. Wir begleiten sie durch diesen Prozess, nehmen uns Zeit für ihre Bedürfnisse und sorgen dafür, dass sie mit Freude und Neugier den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen können.
Unfälle und Unfallversicherung
Die bei uns betreuten Kinder sind während des Besuches gesetzlich unfallversichert. Die Kosten für den Versicherungsschutz übernehmen Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände. Der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) schreibt zum Schutzumfang: „Das Kind ist während des Besuchs sowie bei allen mit der Betreuung verbundenen Aktivitäten und auf den notwendigen Wegen versichert. Beispielsweise zählen hierzu auch Aktivitäten außerhalb der Öffnungszeiten oder an anderen Orten, wie Wanderungen, Ausflüge etc. Kein Versicherungsschutz besteht dagegen, wenn die Eltern mit ihrem Kind den Weg zur Einrichtung oder zurück nach Hause unterbrechen (z. B. zum Einkaufen) oder mit ihm aus privaten Gründen einen Umweg zurücklegen.“
Unfälle auf dem unmittelbaren Weg von der Kita oder nach Hause müssen uns gemeldet werden, damit wir die Unfallkasse entsprechend informieren können.
Urlaub fürs Kind
Auch wenn der Alltag in der Kita spannend und abwechslungsreich ist, dürfen wir nicht vergessen: Kinder haben genauso wie Erwachsene das Bedürfnis nach Erholung. Jedes Kind braucht auch mal Abstand von der Kita. Sechs bis neun Stunden Betreuung pro Tag sind für unsere Kleinen oft anstrengend – vor allem, wenn sie sich täglich neuen Herausforderungen stellen, sich mit anderen Kindern austauschen und ihre vielen Eindrücke verarbeiten müssen.
Verabschieden
Das Verabschieden ist ein wichtiger Bestandteil unseres respektvollen Umgangs miteinander. Wir möchten, dass jedes Kind in einem sicheren Umfeld abgeholt wird und dass dieser Moment für alle Beteiligten klar und freundlich ist. Ein einfaches „Tschüss“ hilft uns, den Tag ordnungsgemäß zu beenden und sorgt dafür, dass sowohl Eltern als auch ErzieherInnen sicher sein können, dass das Kind in guten Händen ist.
Veranstaltungen
Veranstaltungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Kita-Alltags. Dazu gehören unter anderem Feste, Feiern, Elternabende, Ausflüge, Flohmärkte oder besondere Aktionen für die Kinder und Familien. Sie bieten Gelegenheit zum gemeinsamen Erleben, zum Austausch und zum Kennenlernen. Über anstehende Veranstaltungen informieren wir Sie rechtzeitig über Aushänge, Elternbriefe oder per E-Mail.
Vertrag
Rechtliche Grundlage der Betreuung bildet neben dem Kita-Gesetz SH der zwischen uns als Träger und den Sorgeberechtigten geschlossene Betreuungsvertrag. Dieser wird den Eltern vor Aufnahme digital übermkittelt. Der Vertrag verweist auf unsere AGB, die Bestandteil des Vertrages sind und auf unserer Webseite nachzulesen sind.
Vertrauensvolle Zusammenarbeit
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kita und Familien ist uns besonders wichtig. Nur gemeinsam können wir die Kinder bestmöglich begleiten, ihre Stärken fördern und sie in ihrer Entwicklung unterstützen. Sie als Eltern kennen Ihr Kind am besten. Daher setzen wir auf einen offenen Austausch, gegenseitige Wertschätzung und partnerschaftliches Miteinander; sei es in Gesprächen, Rückmeldungen oder gemeinsamen Aktionen.
Vertretung
So wünschenswert es wäre – keine Kita kann sicherstellen, dass die Kinder immer von denselben Bezugspersonen betreut werden. Fortbildung, Krankheitsfälle, Urlaub – sofern nicht während der Schließzeit genommen – oder vom Gesetzgeber zusätzlich gewährte sog. Regenerationstage (2-4 Tage pro Jahr zusätzlich zum Urlaubsanspruch) führen zu Ausfällen, die von anderen Teammitgliedern aufgefangen werden müssen. Kinder können in der Regel gut damit umgehen. Die sichere Betreuung der Kinder und Gewährleistung unserer Aufsichtspflicht ist unser wichtigstes Anliegen.
Vorbild
Kinder lernen vor allem durch Nachahmen – in der Kita, zu Hause und in ihrem Alltag. Dabei sind Sie als Eltern die wichtigsten Vorbilder für Ihre Kinder. Auch wir in der Kita möchten Werte wie Respekt, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Rücksichtnahme vorleben. Gemeinsam mit Ihnen als Familie begleiten wir die Kinder auf ihrem Weg, stärken ihr soziales Miteinander und geben Orientierung.
Vorlesen
Vorlesen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Kita-Alltags. Es fördert die Konzentration, das Zuhören und die Fantasie der Kinder. Geschichten regen zum Nachdenken an, greifen aktuelle Themen aus der Lebenswelt der Kinder auf und laden zum gemeinsamen Austausch ein. Gleichzeitig unterstützt das Vorlesen auf vielfältige Weise die Sprachentwicklung und stärkt die Freude an Büchern und Sprache.
Die Kinder sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Bücher von zu Hause mitzubringen. So können sie ihre Lieblingsgeschichten mit der Gruppe teilen, sich aktiv beteiligen und ihre Begeisterung für Bücher weiter vertiefen.
Vorschule
Vorschule findet bei uns von Beginn an statt. Bereits ab dem ersten Tag begleiten wir die Kinder im Alltag gezielt in ihrer Entwicklung und bereiten sie spielerisch auf die Schule vor. Dabei arbeiten wir unter anderem mit Montessori-Materialien, die selbstständiges Lernen und Entdecken fördern. Jedes unserer Häuser setzt dabei eigene Schwerpunkte und bietet unterschiedliche Angebote für die Vorschulkinder an. Dazu gehören zum Beispiel Verkehrserziehung, Ausflüge oder auch besondere Erlebnisse wie eine Übernachtung. So gestalten wir die Vorschulzeit abwechslungsreich und wecken Freude am Lernen.
Wald
Dort, wo es möglich ist, gehen wir mit den Kindern in den Wald. Die Natur bietet einen wunderbaren Lernraum: Kinder entdecken die Umwelt, sammeln Erfahrungen, entwickeln ihre Sinne und fördern ihre Motorik. Gleichzeitig schafft die Zeit im Wald Ruhe, Entspannung und Raum für Fantasie und Abenteuer.
Wechselsachen & Wetbag
Bitte denken Sie daran, dass Ihr Kind genug Wechselsachen dabei hat – passend zur Jahreszeit. Für nasse oder schmutzige Kleidung ist ein Wetbag (Nassbeutel) im Fach Ihres Kindes superpraktisch und außerdem viel umweltfreundlicher als Plastiktüten. Bei uns darf gekleckert, geplanscht und ausprobiert werden – gerade die Kleinsten werden beim Händewaschen, Essen oder wilden Spielen öfter mal nass. Aber keine Sorge: Mit den richtigen Wechselsachen können die Kinder fröhlich matschen, experimentieren und entdecken, ohne dass sie frieren oder an nasser Kleidung herumzupfen müssen.
Weinen
Kinder weinen aus unterschiedlichen Gründen – Trauer, Schmerz, Überforderung oder einfach, weil sie etwas noch nicht ausdrücken können. Auch bei uns in der Kita gibt es mal Tränen, und das ist völlig normal – Weinen gehört zur kindlichen Entwicklung dazu. Wir fangen Ihr Kind liebevoll auf, begleiten es, zeigen Wege, mit Gefühlen umzugehen, trösten es und unterstützen die Kinder auch darin, einander beizustehen. Beim Abholen informieren wir Sie über den Tag Ihres Kindes – mit all seinen Höhen und Tiefen – damit Sie wissen, wie es ihm ergangen ist.
Wetter
Bei uns geht es bei jedem Wetter raus – Regen, Sonne oder Wind halten uns nicht auf! Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind passend gekleidet ist. Eine Garnitur Matschkleidung und ein Paar Gummistiefel sollten immer im Kindergarten bereitliegen, damit die Kinder draußen spielen, matschen und entdecken können – unabhängig von der Wetterlage.
Wickeln
Wir wissen, dass Wickeln ein besonderer und sehr intimer Vorgang ist. Deshalb nehmen wir uns viel Ruhe, Zeit und Geduld, um diesen Moment achtsam zu gestalten. Beim Wickeln entsteht zudem ein wertvoller Moment des Beziehungsaufbaus: Wir gehen liebevoll auf Ihr Kind ein, schenken Aufmerksamkeit und sorgen dafür, dass es sich sicher und geborgen fühlt.
Windeln & Feuchttücher
Bitte bringen Sie Windeln und Feuchttücher für Ihr Kind selbst mit. Keine Sorge – wir erinnern Sie rechtzeitig, wenn Nachschub nötig ist. So ist Ihr Kind immer gut versorgt und wir kommen entspannt durch den Kita-Alltag.
X-mal verssucht
Kinder lernen durchs Ausprobieren – und ja, manchmal auch 10, 20 oder 100 Mal!
Bei uns dürfen sie alles so oft versuchen, wie sie wollen, matschen, basteln oder puzzeln – bis es klappt. Fehler sind erlaubt, Lachen auch, und wir stehen immer mit Rat, Tat und Applaus bereit.
XY Unbekannt
Manchmal begegnen Ihnen in der Kita „neue Gesichter“ – zum Beispiel Auszubildende, Vertretungskräfte oder Hospitanten.
Keine Sorge: Wir stellen jede neue Person vor – in Steckbriefen an der Infotafel oder per E-Mail. So wissen Sie immer, wer neu ist, und alle bleiben entspannt – neugierig gucken ist erlaubt!
Yippie - Schön, dass Sie da sind!
Schön, dass Sie da sind! Wir freuen uns über jedes Kind, jede Familie und jeden neuen Tag in der Kita. Gemeinsam lachen, entdecken und lernen wir – und ein fröhliches „Yippie!“ begleitet uns dabei durch den Tag.
Zahnputzfee & Zähneputzen
Die Zahnputzfee und ihre Zahnputzkrokodile schauen einmal im Jahr bei uns vorbei – ein echter Highlight-Tag! Das tägliche Zähneputzen übernehmen wir jedoch nicht in der Kita. Leider landen Bürsten sonst öfter mal auf dem Boden oder in „falschen Mündern“ – und das ist hygienisch eher problematisch. Darum gilt: Bitte putzen Sie die Zähne Ihrer Kinder morgens und abends zu Hause gründlich. So bleibt das Lächeln strahlend und die Zähne bleiben gesund – ganz ohne Chaos in der Kita.
Zecken
Zecken sind das ganze Jahr über aktiv, besonders aber von März bis Oktober. Bitte kontrollieren Sie Ihr Kind täglich. Die richtige Kleidung schützt zusätzlich: lange, dünne Shirts und Hosen, Hosen in die Socken gesteckt und feste Schuhe helfen, Zecken gar nicht erst auf die Haut zu lassen. Bei Vertrags-Unterzeichnung werden Sie gefragt, ob Sie möchten dass wir eine Zecke entfernen oder nicht. Wenn Sie uns Ihre Einwilligung gegeben haben, entfernen wir eine Zecke direkt, sobald wir sie bei Ihrem Kind entdecken und markieren die Stelle.
Sollten Sie uns keine Einwilligung zur Entfernung gegeben haben, informieren wir Sie umgehend, wenn wir eine Zecke bei Ihrem Kind entdeckt haben. Sie entscheiden, was weiter passiert. So bleibt das Draußen-Spiel sicher und unbeschwert!
Zeit
Zeit ist ein kostbares Gut – für Kinder, Eltern und das Kita-Team. Wir nehmen uns bewusst Zeit, um zuzuhören, zu beobachten, zu spielen und zu begleiten. Kinder brauchen Ruhepausen genauso wie intensive Momente des Lernens und Entdeckens. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir dafür sorgen, dass jedes Kind genügend Zeit bekommt, sich zu entfalten, zu wachsen und die Welt in seinem eigenen Tempo zu erkunden.
Zuhören
Zuhören ist eine wichtige Fähigkeit – für Kinder genauso wie für Erwachsene. In der Kita nehmen wir uns Zeit, den Kindern aufmerksam zuzuhören, ihre Ideen ernst zu nehmen und ihre Gefühle wahrzunehmen. Auch Kinder üben bei uns, einander zuzuhören, denn das stärkt das Miteinander, die Empathie und das gegenseitige Verstehen. So lernen sie, dass ihre Worte wichtig sind – und dass die Worte anderer auch zählen.
Zukunft
Jedes Kind bringt seine eigene Zukunft mit – voller Möglichkeiten, Träume und kleiner Schritte, die es jeden Tag macht. In der Kita möchten wir Kinder dabei unterstützen, ihre Welt zu entdecken, Selbstvertrauen zu entwickeln und Fähigkeiten zu stärken, die ihnen helfen, ihre Zukunft selbstbewusst zu gestalten. Gemeinsam mit Ihnen als Eltern begleiten wir die Kinder auf ihrem Weg, geben Halt, Raum zum Wachsen und Freude am Lernen.
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Diensten
Wir legen großen Wert auf die Vernetzung und Zusammenarbeit mit vielen Institutionen
in unserem Einzugsbereich:
- Grundschulen in der Umgebung
- Berufsfachschulen und Fachschulen für Sozialpädagogik
- Fachdienst Eingliederungs- und Gesundheitshilfe
- Erziehungsberatungsstelle, Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD)
- Gesundheitsamt
- Frühe Hilfen „Alpha“
- KuK Kinderschutz
- Migrationsberatung
- Familienzentrum Ratzeburg/Mölln
- Kindertagesstätten in der Umgebung
- Teilnahme an Fachtagen
Zum Schluss / Zusammen
Am Ende des Tages, aber auch in unserem Miteinander, steht das Zusammen im Vordergrund. Kinder, Eltern und das Kita-Team bilden gemeinsam eine kleine Gemeinschaft, in der wir lachen, lernen, uns unterstützen und füreinander da sind. Zusammen schaffen wir eine Atmosphäre von Vertrauen, Wertschätzung und Geborgenheit – denn nur gemeinsam wird jeder Tag zu etwas Besonderem.
